Neubau Rathaus Morbach feierlich eingeweiht

Nach 28 Jahren wieder vereint unter einem Dach.

Morbach. Nach einer Bauzeit von drei Jahren konnte das neue und moderne Rathaus der Gemeinde Morbach offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Die verschiedenen Dienststellen der Gemeindeverwaltung sind damit nach fast 28 Jahren wieder unter einem Dach. Lange Wege zur Tourist-Information am Unteren Markt, zum Sozialamt im Haus Humpert, zum Bauamt im ehemaligen Haus Faber oder zu den Gemeindewerken in die daneben liegenden Container gehören damit der Vergangenheit hat.

Zu der Feierstunde im neuen Sitzungssaal des Rathauses begrüßte Bürgermeister Gregor Eibes Herrn Innenminister Karl-Peter Bruch, die Abgeordneten Christa Klaß (MdEP), Peter Bleser (MdB), Bettina Brück und Alexander Licht (beide MdL), die Träger der großen Ehrung, die Ratsmitglieder und Ortsvorsteher, die Vertreter der örtlichen Dienststellen, Banken und der am Bau beteiligten Firmen, die Bürgermeister der Nachbarverbandsgemeinden sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung. Ein ganz besonderer Gruß richtete er an die Bürgermeister der Partnergemeinde Herr Christian Brière, Pont-sur-Yonne, Herr Günter Irrgang, Geraberg, sowie Herrn Eckhard Schultz, Lahnau (Partnergemeinde von Geraberg).

In seiner Begrüßungsansprache dankte Bürgermeister Gregor Eibes all denjenigen, die zum Gelingen des Werkes beigetragen haben. Sein besonderer Dank sprach er dem anwesenden Minister des Innern und für Sport, Karl-Peter Bruch, für die gewährten Landeszuwendungen in Höhe von insgesamt 1.144.000 €uro aus. Ebenso dankte er den Mitgliedern des Gemeinderates, den zuständigen Ausschüssen, dem Architekturbüro Jakobs-Thomas-Fuchs, dem Planungsbüro Berens & Friedrich, den am Bau beteiligten Firmen und Handwerkern, aber auch allen Bürgerinnen und Bürger, die so viel Verständnis und Aufgeschlossenheit für ihr Rathaus und die teilweise erheblichen Einschränkungen während der Bauphase gezeigt haben. Gleiches gelte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitsbedingungen in dieser Zeit sehr stark beeinträchtigt waren.

„Die Einweihung unseres Rathauses ist ein richtiger und wichtiger Schritt in die Zukunft, eine Bejahung des Lebenswillens dieser Gemeinde und ihrer Bürger. Bereits der Entschluss des Gemeinderates, der Verwaltung unserer Gemeinde eine neue und moderne Heimstätte zu geben, war eine mutige und weitblickende Entscheidung. Er hat bewiesen, was unserer Gemeinde ihre Dienstleistung für unsere Bürgerinnen und Bürger und damit die Vorsorge für die Zukunft wert ist. So ist dieses Rathaus ein eindrucksvoller Beweis dafür, welche besondere Bedeutung die kommunale Selbstverwaltung in Morbach hat.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dafür Sorge tragen, dass dieses Haus im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger mit Leben erfüllt wird und dass sie auf eine moderne, freundliche und bürgernahe Verwaltung bauen können. Das ist unser Auftrag für die Zukunft, unsere Aufgabe im neuen Rathaus. So soll dieser Tag eine Brücke schlagen im Leben unserer Gemeinde, vom Vergangenen und Bestehenden zu der Gemeinde von morgen, die für die vielfältigen Anforderungen der Zukunft gewappnet ist.“ sagte Bürgermeister Gregor Eibes weiter.

Die Festansprache zur Einweihung hielt Staatsminister Karl-Peter Bruch. „Morbach hat mit diesem Bauwerk ein neues und zeitgemäßes Verwaltungsgebäude, zu dem man nur gratulieren kann“ so Innenminister Bruch. Von Anfang an habe die Landesregierung das Neubauprojekt unterstützt. Die Einheitsgemeinde Morbach mit ihrer exotischen Struktur habe durchaus Zukunft. Welche Rolle sie bei der anstehenden Kommunalreform spielen wird, könne derzeit noch nicht vorhergesagt werden, zumal er dies nicht alleine zu entscheiden habe.

Landrätin Beate Läsch-Weber gratulierte ebenfalls und fügte zum Thema Kommunalreform hinzu, dass der Landkreis die Morbacher nicht gehen lasse. „Dies hat viele Gründe“, sagte Frau Läsch-Weber. Morbach bereichere die Kreisumlage, habe aber vor allem auch bereichernde Menschen. Die Zeit der Container sei vorbei und endlich könne der Grundsatz lauten „Ein Dach, ein Haus, eine Dienstleistung“.

Der Personalratsvorsitzende Ludwig Sommer freute sich, dass ein lange gehegter Wunsch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Neubau  in Erfüllung gegangen sei. Durch die neuen Räumlichkeiten würden die Wege innerhalb der Verwaltung verkürzt und damit die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger verbessert.

Auch die Europaabgeordnete Christa Klaß ließ es sich nicht nehmen, der Gemeinde zu gratulieren. „Sie haben ein tolles Heim für die Zukunft geschaffen“, sagte Frau Klaß und übergab Bürgermeister Eibes eine Europafahne.

Pfarrer Karl-Josef Albrech gab dem Haus Gottes Segen, ehe Dr. Jürgen Jakobs vom Architekturbüro Jakobs-Thomas-Fuchs den symbolischen Schlüssel übergab. Umrahmt wurde die Feierstunde vom Morbacher Blechbläser-Ensemble.

Zum Abschluss der offiziellen Feierstunde wurde das Kunstwerk „Im Fluss der Zeit“ des Künstlers R.O. Schabbach aus Hundheim enthüllt, das sich im Treppenhaus vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss erstreckt. Die Vorstellung des Künstlers und des Kunstwerkes wurde von Eva-Maria Reuther, Wittlich, vorgenommen.

02. September 2008


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