Bischofsdhron

Wiege des Deutschen Fußballnachwuchs

Kirche St. PaulinLuftbild Bischofsdhron

Der Ort Bischofsdhron liegt wunderschön am Fuße des Idarwaldes. Inmitten der herrlichen Landschaft dürften wohl schon seit rund 1000 Jahren Menschen heimisch sein. Heute leben hier etwa 850 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung findet Bischofsdhron im Jahre 1277. Am Dhronbach gelegen, hieß der Ort ursprünglich „Dhroyne“. Im 14. Jahrhundert erhielt er seinen heutigen Namen nach dem großen Kurfürsten und Bischof von Trier, Balduin von Luxemburg, in dessen Herrschaftsgebiet Bischofsdhron damals lag.

Das Wappen des Ortes zeigt auf blauem Hintergrund im Schildfuß einen silbernen Wellenbach über dem sich eine reichverzierte, silberne Mitra – die feierliche Kopfbedeckung der Bischöfe – befindet. Der Wellenbach symbolisiert die Dhron, die Mitra verweist auf den Einfluss Balduins von Luxemburg und den Namen des Ortes.

Mittelpunkt des Ortes ist die Kirche St. Paulin und die mächtige Linde auf dem Kirchenvorplatz. Die Barockkirche aus dem späten 18. Jhdt ist im Innenraum komplett erhalten. Dazu gehört auch die original erhaltene Stumm-Orgel. Die Instrumente der Orgelbauer-Familie aus dem Hunsrück sind heute kleine Schätze und in Bischofsdhron findet sich eines der wenigen Exemplare, dessen Orgelwerk nie verändert wurde.

In den 80er Jahren schaute die deutsche Fußballwelt auf Bischofsdhron, als hier die erste Fußball-Jugendschule Deutschlands am Ortsrand eröffnete. Damals konnte man Stars und Kicker-Legenden wie Wolfgang Overath oder Uwe Seeler beim Unterricht mit den talentierten Nachwuchs-Sportlern beobachten, heute befindet sich in den Räumen der Anlage das Freizeitzentrum Idarwald.

Wappen der ehemaligen Ortsgemeinde Bischofsdhron
Wappen der ehemaligen Ortsgemeinde Bischofsdhron

Ortsvorsteher

Christian Köhler 
Bischofsdhron
In den Redeln 1
54497 Morbach
Tel.: 06533/958671