Tourismus

Ortelsbruch macht Furore

12. März 2018

Eine Moorlandschaft, ein Waldlehrpfad, ein Weiher: Das Morbacher Naherholungsgebiet wird derzeit bundesweit von zahlreichen Medien als Geheimtipp für einen Ausflug gehandelt.

Der Ortelsbruch ist rund um Morbach bekannt als Ausflugsziel. Sein Mix aus Spielplatz für Kinder und Erwachsene, Waldlehrpfad, Kneippteich und Moorlandschaft zieht besonders an heißen Sommertagen viele Besucher in die kühle Waldlandschaft oberhalb von Morbach. Der Saar-Hunsrück-Steig verläuft durch das Morbacher Naherholungsgebiet, genauso wie Radwege, mehrere Strecken des Morbacher Nordic-Walking-Parks und die Traumschleife Ölmühlentour.

Derzeit macht der Ortelsbruch, den man mit dem Auto von der Straße von Morbach nach Bruchweiler erreicht, deutschlandweit Furore.

Denn anlässlich der Berliner Tourismusbörse ITB hat die Nachrichtenagentur DPA die Tourismusorganisationen der 16 Bundesländer nach Geheimtipps für einen Ausflug befragt. Als Aushängeschild für Rheinland-Pfalz hat die Rheinland-Pfalz-Touristik den Ortelsbruch genannt. Und so erfahren die Leser über den DPA-Beitrag auf zahlreichen Online-Medien von den Reizen des Morbacher Naherholungsgebietes.

Unter der Überschrift „Urlaub in der Heimat: Wo Deutschlands Ländereien am schönsten sind“ berichtet beispielsweise Focus Online, dass man mit Bruch ein Sumpf- und Moorland mit Bäumen und Sträuchern bezeichne. „Im Ortelsbruch oberhalb von Morbach im Hunsrück gibt es einen Waldlehrpfad, den Nixenweiher mit Wassertretbecken und einen Waldspielplatz. Hinter der Kneippanlage beginnt der Weg durchs Hochmoor über Holzstege.

Auf Schautafeln werden die Entstehung des Bruchs sowie Flora und Fauna erklärt. In der Nähe des Erholungswaldes steht im Morbacher Ortsteil Schmausemühle eine historische Ölmühle.

Dort lernen Besucher, wie man kaltgepresstes Rapsöl herstellt, und in einem alten Steinofen werden Brote gebacken“, heißt es auf der Onlineplattform des Nachrichtenmagazins. Entsprechende Beiträge finden sich auch auf Spiegel-Online und den Internetauftritten der Frankfurter Rundschau und des Kölner Stadtanzeigers.

Für die Morbacher Tourismus-Chefin Franziska Fleckser ist die plötzliche Medienpräsenz überraschend gekommen. „Das ist natürlich der Wahnsinn“, freut sie sich. Anrufe seien aufgrund der Veröffentlichungen bisher nicht eingegangen, möglicherweise werde auf die Homepage der Gemeinde mehr zugegriffen, sagt sie.

Doch könne es gut sein, dass demnächst mehr Besucher als sonst den Ortelsbruch besuchen, „sobald das Wetter passt“, sagt sie.

Jörn Winckhaus von der Hunsrück-Touristik hatte der Rheinland-Pfalz-Touristik den Ortelsbruch als Geheimtipp vorgeschlagen. „Die Natur, die Moore, die die Besucher auf den Stegen überqueren können und die Vielfalt am Rande des Nationalparks: Die Gäste können hier viel erleben“, sagt er.

Quelle: 12. März 2018, Trierischer Volksfreund, Christoph Strouvelle
Foto: Intension/dpa-tmn

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