Wirtschaft

Viel los bei Morbachs Premiere

18. Juni 2018

Das Sommernachts-Shopping lockt viele Besucher am Freitagabend in den Ort. Viele von ihnen kommen auch wegen des Rahmenprogramms. Die Organisatoren sind zufrieden.

Einfach um 18 Uhr den Laden zusperren und nach Hause gehen – nicht beim Sommernachts-Shopping in Morbach. Diesmal war am vergangenen Freitag zum Auftakt des Wochenendes bis 22 Uhr geöffnet. Und das mit viel Resonanz.

„Wir sind mit dem Betrieb zufrieden. Die Leute kommen aber auch, weil auf dem Unteren Markt was los ist“, stellte die Sprecherin des Gewerbe- und Verkehrsvereins (GuVM), Ina Mertiny-Dombrowski, fest. Man müsse den Leuten schon mehr Angebote bieten als nur eine um ein paar Stunden verlängerte Öffnungszeit der Geschäfte.

Die Sonnenstube des Hunsrücks machte zudem ihrem Ruf alle Ehre. Nicht zu warm und nicht zu kalt, sonnig und mit einem grandiosen Abendrot als visuellem Schlussakkord wirkte das Wetter für diesen Abend wie bestellt.

Rund um die Bühne auf dem Unteren Markt wurde getrommelt und berühmte Hits gespielt, was viele Besucher Morbachs erst mal hierher lockte.

Die Besucher blieben, tranken etwas und genossen den Abend. So wie Lorenz Hoff aus Morbach: „Das ist richtig gute Musik, die accoustic 4 aus Longkamp hier machen, und vor allem nicht so laut, dass man sich nicht mehr unterhalten kann.“ Als sehr angenehm fand er, dass die „Gass’“ nicht so voll sei, dass man dauernd „angeschubst“ werde.

Auch die Läden waren gut besucht. Christel Schuh, Anbieterin von Damenoberbekleidung, sprach von einer positiven Resonanz: „Die Kunden nehmen das neue Angebot an und bringen auch gleich die Morbach-Karte mit.“ Johannes Jung aus Heinzerath fiel auf: „Wenn die Läden vor der Tür etwas zu trinken anbieten, scharen sich auch gleich Kunden drumherum.“ Das hinterließ bei ihm den Eindruck einer Party zum Wochenende. „Gerade das Dezente gefällt mir heute Abend“, stellte Jung fest. Die großen Veranstaltungen seien immer viel lauter. Michael Pauly, Vorstandsmitglied im GuVM, hätte sich ein paar Besucher mehr gewünscht. Aber: „Die Leute sind erst mal hier, und wir kommen mit ihnen ins Gespräch.“ Dabei sei die Morbach-Karte, eine lokale Payback-Karte, mit der man Rabatt-Punkte sammeln kann, ein Dauerthema gewesen, erklärt Michael Pauly. Mit Freunden am Bierstand stand Berthold Staudt. Er fand: „Als Morbacher können wir ja immer hier einkaufen. Aber der Unterschied ist doch die Musik und dass man sich beim Bier miteinander im Freien schön unterhalten kann.“ Und auch das Bier bringe doch Punkte auf die Morbach-Karte. Mit Einkaufstüten unterwegs waren Beate Werner und Gudrun Brenner. „Es ist ein entspannteres Einkaufen. Und man kann danach noch was trinken gehen“, freute sich Gudrun Brenner. Das sei eine gute Kombination. „Wichtig ist, dass in Morbach wieder was los ist und die Leute darüber reden“, sagt GuVM-Sprecherin Ina Mertiny-Dombrowski.

Quelle: 18. Juni 2018, Trierischer Volksfreund, Herbert Thormeyer
Foto: Herbert Thormeyer

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