Tourismus

"Du bist Ebbes von Hei!"

26. April 2018

Der Dehoga Kreisverband Bernkastel-Wittlich hat Gregor Eibes mit dem Tourismuspreis 2018 ausgezeichnet. Der Landrat fand in seiner Dankesrede auch mahnende Worte.

Bei einer Flussfahrt über die Mosel schippern und sich auf die Tourismussaison einstimmen: Der Dehoga Kreisverband hat seine Mitglieder sowie Vertreter aus der Politik, touristischen Verbänden und Wirtschaft zum 25. Mal zu seiner Frühjahrsschifffahrt eingeladen. Laut dem Vorsitzenden Manfred Schmitz ist es die einzige Fahrt dieser Art in Rheinland-Pfalz. „Es war immer ein Auftakt für eine sehr gute Saison“, sagt er zu den 180 Teilnehmern des Treffens. Traditionell ehrt der Dehoga Kreisverband bei dieser Gelegenheit Persönlichkeiten, die sich um die touristische Entwicklung im Kreis verdient gemacht haben. Als Preisträger des Touristikpreises 2018 hat der Dehoga-Kreisvorstand Landrat Gregor Eibes ausgewählt.

Laudator Günter Kern, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Innenministerium, hat die Verdienste von Eibes hervorgehoben. Als Bürgermeister von Morbach habe Eibes in der Energielandschaft umweltfreundliche Energiegewinnung mit touristischen Inhalten kombiniert. Als Landrat habe Eibes in diversen Institutionen wie dem Zweckverband Erbeskopf, dem Naturpark Saar-Hunsrück sowie der Moselland-, der Hunsrück- und der Eifeltouristik mitgewirkt. Zudem habe Eibes die Entwicklung der Regionalmarke Ebbes von hei! entscheidend vorangetrieben und sowohl die regionale Identität gefördert als auch den Wunsch der Touristen nach regionalen Produkten umgesetzt. „Wenn ich alles betrachte, komme ich zum Ergebnis: Du bist Ebbes von Hei!“, sagt Kern zu Eibes.

Der Landrat sagt, er sei stolz auf die Ehrung. Aber: „Wir Politiker können nur Rahmenbedingungen setzen. Ohne die Menschen, die das umsetzen, ist unsere Arbeit nichts wert.“ Zugleich benennt er Bereiche mit Handlungsbedarf. „Wir sind dabei, das Thema Dachmarke noch mehr nach vorne zu stellen“, sagt er. Im Hunsrück habe man sich auf die Hinterbeine stellen müssen, um vermarktbare Produkte zu finden. Diese gebe es an der Mosel mit dem Wein seit vielen Jahren. „Wir dürfen nicht ausharren, weil wir meinen, wir sind auf einem hohen Niveau“, mahnt Eibes.

Quelle: 26. April 2018, Trierischer Volksfreund, Christoph Strouvelle
Foto: Christoph Strouvelle

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